„Auf der ewigen Suche nach Ruhm und Schönheit“

von Ulrich Flöhl

Vortrag von Dr. Barbara Hausmanns

„Auf der ewigen Suche nach Ruhm und Schönheit“

Die Schlösser des Kölner Kurfürsten Clemens August

 

Zu Lebzeiten des Kölner Kurfürsten Clemens August (1700 – 1761) grassierte in den besseren Kreisen europaweit eine Krankheit, die zwar nicht Leib und Leben angriff, aber die die Betroffenen und ihre Untertanen oft teuer zu stehen kam: es handelte sich um den so genannten „Bauwurmb“ – eine ausgeprägte Form der obsessiven Bauleidenschaft. Besonders im hohen Adel war dieser Wurm weit verbreitet. So entwickelte der Kölner Kurfürst während seiner langen, fast 40-jährigen Regierungszeit eine ziemlich ausgeprägte Bau- und Sammelleidenschaft – und „dilettierte“, wie man es damals nannte, auch gerne als Musiker und als Drechsler - mit einem eigenen Drechselzimmer im Schloss.
Bis heute beeindrucken seine zahlreichen Schlossbauten im Rheinland und auch in Westfalen durch ihre Schönheit und ihre lebensfrohe Prachtentfaltung. Sie bestimmen immer noch ganze Stadt- und Landschaftsbilder - und nicht selten dienen sie als Kulisse für herausragende Festivitäten.


In ihrem reich bebilderten Vortrag stellt die Kunsthistorikerin Dr. Barbara Hausmanns etliche Schlösser des Kölner Kurfürsten Clemens August vor und entwickelt dabei zugleich ein Panorama der fürstlichen Welt des 18. Jahrhunderts.
Frau Dr. Hausmanns hat über das Clemens-August-Schloss Herzogsfreude in Bonn-Röttgen promoviert.

Bildvortrag am Freitag 17.2.2017, 19:30 Uhr Haus St. Gereon, Niederbachem, Mühlenstr. 1

 

Im Anschluss findet die Mitgliederversammlung des Heimatverein Niederbachem statt.

 

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